Schnee und Tief verträgt sich nicht

stilo_snow.jpgBisher war der Winter genau nach meinem Geschmack. Mäßige Temperaturen und vor allem kein Schnee. Man kann sich vorstellen, welche Freude bei mir aufkam, als ich heute gegen 8.00 Uhr mit meinem Vierbeiner das Haus verließ. Auf unserer Gassie-Runde kommen wir am Stellplatz meines Wagens vorbei und ja, außer einem weißen Klumpen war nicht mehr viel davon zu sehen. Die Devise des Wettergottes lautet anscheinend:”Wenn Schnee, dann richtig!”

Aber gut. Den Hund ins Haus zurückgebracht, einen Besen organisiert und ran ans Blech. Dach, Haube und Scheinwerfer vom nassen Weiß befreien, das sollte ja kein Problem darstellen. Und außer den feuchten Hosenbeinen und den kalten Füßen verlief die Aktion auch erwartungsgemäß erfolgreich. Aber dann! Vorab muss ich anmerken, dass ich aufgrund meiner Bequemlichkeit auf einen Wechsel der Frontschürze auf Wintertauglichkeit verzichte und das bisher auch immer gut ging. Nicht so heute!

Heute zogen zähe 20 Minuten ins Land, bis ich den widerspenstigen Wagen mit Vor- und Rückwärtsbewegungen aus seiner Parkposition befreien konnte. Dank des Selespeed-Getriebes gestaltet sich schnelles Aufschaukeln des Fiats recht umständlich, was die Kupplung mit ihrem unverwechselbaren Bouquet quittierte. Als Balanceakt stellte sich zusätzlich das Austarieren der 1,4 Tonnen auf den zur Verfügung stehenden sechs Quadratmetern heraus. Denn links und rechts parkten weitere Fahrzeuge, welche es auf keinen Fall zu touchieren galt.

Nach einigen erfolglosen Versuchen kamen ein paar Schüler des Weges, welche freundlicherweise ihre Hilfe anboten. Und so gelang es dann, nach einer gefühlten halben Ewigkeit, dass ich endlich meinen Weg in die Redaktion antreten konnte.

Fazit: Der nächste Winter kommt bestimmt, dann bin ich aber vorbereitet.