In der virtuellen Werkstatt
Haaaaaach, welch Augenweide! Der Alfa 155 ist einer der Wagen der italienischen Traditionsmarke, die polarisieren – damals um 1992 und heute, rund acht Jahre nach dem Ende der Modellreihe. Das mag inzwischen mehr an den harten Linien, Kanten und Sicken liegen als damals; zu der Zeit war dieser Wagen ausschließlich Motorsport-Fans ein Begriff.
Die Marke Alfa Romeo konnte sich erst mit dem 156 und dem 147 vom Image der unzuverlässigen Rostlauben lösen. Im Jahr 2006 hat sich der hübsche Romeo den Weg in die Snob-Szene gebahnt und so fahren Bänker und Geschäftsmänner nicht mehr nur glatte und seriöse Ingolstädter, Münchner, Wolfsburger und Co, sondern wer was auf seinen Geschmack hält, fährt Alfa.
Ein Grund mehr, den heutigen Alfa-Fetischisten zu zeigen, das Design schon immer eine Domäne der Italiener war. Übrigens: Enzo Ferrari begann seine Karriere als Mechaniker bei Alfa Romeo und baute seinen ersten Ferrari aus Teilen der Mailänder Rennwagen.
Roland ist gerade dabei, den 155er seines Vaters in ein DTM-Kleidchen zu zwingen: Hier die ersten Bilder. Das Endresultat gibts natürlich auch bei uns zu sehen.
(Links: Original/ Rechts: Fake)


