Abgelegt in Tuningkultur

Promi-Kategorie C,D und E – Identität unbekannt

Freitag, 8. Juni 2007 um 10:11 Uhr

img_2524.jpgDie autobild.de-Kollegen Jan Kriebel, Stephanie Sander und schließlich meine Wenigkeit hatten am Donnerstagabend noch Großes vor. Gegen 19.00 Uhr, die Bürotüren wurden verrammelt und verriegelt, ging es schnellen Schrittes Richtung Junfernstieg (Hamburg, schönste Stadt der Welt, viel Wasser etc., ihr wisst schon), um die Ankunft des Rush Drive 2007-Autokorso live mitzuerleben. Schon seit Tagen sind wir gespannt, welch automobile Hochkaräter uns vor Ort ertwarten. Vom Ferrari 550 Maranello bis zum aufgemotzen Porsche Chayenne, vom schweizer Tuner Rinspeed soll einiges vertreten sein. Als Lenker eben genannter Karren sind Viva-Moderatorin Gülcan, Society-Luder Kader Loth und TV-Moderator Pierre Geisensetter (siehe Bild) angekündigt.

Nachdem wehrter Herr Kriebel uns zuerst vor das Hotel Vier Jahreszeiten gelotst hatte, was sich nach einigen Minuten als falsch erwies, kamen wir nach einem respektablen Fußmarsch (bei gefühlten 30 Grad im Schatten) doch noch vor dem Kempinski Hotel Atlantic (fürstlich, fürstlich) an. Gerade noch rechtzeitig!

Ein Normalo-Wagen nach dem anderen passierte die schmale Gasse vorm Hotel, dazwischen ziemlich verloren mal ein Porsche, mal ein Ferrari … hm, und wann geht’s los? Zwar entstiegen den noblen Karossen immer wieder hübsch gekleidete Personen, was die Kollegen und ich allerdings mit fragenden Blicken quittierten (“Wer um alles in der Welt war das?!”), das erwartete große Remmidemmi blieb allerdings aus. Weder spektakuläre Wagen (vor allem viel zu wenige), noch irgendwelche Promis, die man kennen sollte. Der meistfotografierte Herr war ein unechter Prinz namens Marcus Eberhardt, seines Zeichens ehemaliger Bordellbetreiber. Einhelliger Tenor der Veranstaltung: Ein Besuch im Biergarten oder Beachclub wäre die bessere zeitliche Investition gewesen.

Sie wollen den Artikel kommentieren?

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu hinterlassen.